Amazon Fire TV Stick 2021 im Test: Lohnt sich der Kauf?

Fire TV Stick der 3. Generation

Der Versandriese Amazon hat Mitte April 2021 die mittlerweile 3. Generation seines beliebten Fire TV Sticks auf den Markt gebracht, die Besitzern eines Fernsehers ohne Internetanschluss die Nutzung von Amazon Prime Video, Netflix, Youtube und zahlreichen weiteren Apps ermöglicht. Doch was genau hat der überarbeitete Stick im Vergleich zu seinem Vorgänger eigentlich zu bieten? Und lohnt sich das Upgrade auch für Personen, die bereits einen Fire TV Stick besitzen? Unser nachfolgender Amazon Fire TV Stick 2021 Testbericht liefert Ihnen die Antworten auf diese und weitere Fragen.

Fire TV Stick mit...
  • Die neueste Version unseres meistverkauften Streaming-Geräts – 50 %...
  • Weniger Durcheinander, mehr Kontrolle – Mit der...
  • Dolby Atmos-Unterstützung und Klang in Heimkino-Qualität – Für...

Full-HD, aber nicht 4K

Der Amazon Fire TV Stick 2021 ermöglicht die Wiedergabe von Inhalten in Full-HD-Qualität, sodass man sich auf gestochen scharfe Bildqualität bei der Nutzung von Prime Video & Co freuen darf. Nicht unterstützt werden allerdings Inhalte in 4K, die man mittlerweile bei immer mehr Anbietern finden kann. Wer einen 4k-fähigen Fernseher besitzt, wird daher wohl kaum zum neuen Fire TV Stick greifen, sondern sich stattdessen eher für den Fire TV Stick 4K Ultra HD mit Alexa-Sprachfernbedienung entscheiden. Bei dem neuen Stick handelt es sich also um eine Neuauflage des Fire TV Stick 2019, der in puncto Hardware zwar deutlich optimiert wurde, dafür aber nach wie vor nicht ganz auf der Höhe der Zeit ist. Dafür ist der Stick mit einem Anschaffungspreis von 39,99 Euro jedoch recht günstig zu haben, während der Amazon Fire TV Stick mit 4K-Unterstützung 20 Euro teurer ist.

Schnelleres Tempo – mit einem Haken

Der Amazon Fire TV Stick 2021 bietet im Vergleich zum Amazon Fire TV Stick 2019 satte 50% mehr Leistung. Dies lässt sich bei der Verwendung des Sticks auch tatsächlich bestätigen: Nach der Geräteauswahl startet das Menü deutlich schneller, lästige lange Ladezeiten gibt es nahezu gar nicht mehr und die Navigation durch die Auswahl an Apps erfolgt angenehm flüssig. Bei seinem Speed-Versprechen bedient sich Amazon jedoch eines kleinen Tricks: Der eingebaute Quad-Core-Prozessor mit 1,7 Gigahertz kam zwar noch nicht beim Fire TV Stick 2019 zum Einsatz, dafür aber schon beim Fire TV Stick 4K.

Man kann also festhalten, dass der Amazon Fire TV Stick mit maximaler Full-HD-Auflösung nun ebenso schnell wie der 4K Stick arbeitet, dabei aber keine 4K-Unterstützung anbietet. Wer also Filme und Serien nicht nur in Full-HD-Auflösung, sondern eben auch in 4K-Auflösung genießen möchte, muss weiterhin zum Amazon Fire TV Stick 4K greifen.

Keine Änderungen beim Design

Fire TV Stick der 3. Generation Design

Wer nicht wissen würde, dass er den Amazon Fire TV Stick der 3. Generation in der Hand hält, würde im Vergleich zu dem Vorgängermodell wohl keinen Unterschied bemerken. Beim neuen Modell handelt es sich rein optisch betrachtet um eine exakte Kopie des vorherigen Sticks, wodurch er jedoch weiterhin äußerst handlich und kompakt daherkommt. Das Gehäuse besteht weiterhin aus robustem Kunststoff, sodass sich der Stick auch problemlos von A nach B transportieren lässt – beispielsweise zu Freunden, bei denen man einen gemütlichen Filmabend veranstalten möchte.

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Auch bei den Anschlüssen des Sticks gibt es keinerlei Veränderungen zum Vorgängermodell: Neben dem HDMI-Stecker, der zum Anschluss des Sticks in einen freien HDMI-Eingang am Fernseher dient, ist noch ein microUSB-Anschluss verbaut. Letzter dient aber nicht dazu, USB-Sticks oder eine externe Festplatte zur Speichererweiterung anzuschließen: Hier wird lediglich das im Lieferumfang enthaltene Kabel angeschlossen, über das der Fire TV Stick mit Strom versorgt wird.

Minimale Optimierungen beim Innenleben

Wirft man einen Blick auf das Innenleben des Amazon Fire TV Sticks, kann man hier durchaus die ein oder andere kleine Veränderung entdecken: So hat Amazon dem neuen Modell nun eine schnellere Bluetooth-Schnittstelle spendiert, die fortan auch Bluetooth 5.0 unterstützt. Ebenfalls neu mit an Bord ist der Support für HDR und Dolby Atmos. Wer sich jedoch nicht im Besitz eines Fernsehers mit HDR-/Dolby-Atmos-Unterstützung befindet, wird von dieser kleinen Verbesserung nichts mitbekommen. Keinerlei Veränderungen gab es hingegen beim integrierten Speicherplatz des Stucks: Dieser beläuft sich nach wie vor auf 8 GB und bietet somit ausreichend Platz für unzählige Apps und Spiele.

Umfangreich überarbeitete Fernbedienung

Die größten Änderungen beim Amazon Fire TV Stick der 3. Generation findet man eindeutig auf der Fernbedienung. Hier hat sich Amazon ganz klar am Fire TV Stick 4K orientiert, das Design dieses Modells aber noch zusätzlich aufgewertet.

Umfangreich überarbeitete Fernbedienung
Quelle: Amazon

Sofort ins Auge fallen auf der neuen Fernbedienung vier farbige Tasten, die im unteren Bereich angebracht sind und einen deutlich schnelleren Zugriff auf die beliebtesten Streamingdienste bieten: Per Tastendruck lassen sich nun sofort Amazon Prime Video, Netflix und Disney+ aufrufen, ohne dass man die einzelnen Anbieter zuerst mühselig über das Menü suchen und öffnen muss.

Dass Amazon seinem größten Mitbewerber Netflix eine eigene Taste auf seiner hauseigenen Fernbedienung spendiert, ist durchaus überraschend, doch Streaming-Liebhaber werden diesen Schritt sicherlich zu schätzen wissen. Die vierte Taste auf der Fernbedienung führt hingegen zu Amazons hauseigenem Musikdienst Amazon Music, sodass sich Prime-Kunden ihre Lieblingsmusik auch ganz bequem auf dem Fernseher anhören können – was natürlich vor allem bei einem angeschlossenen Lautsprechersystem durchaus einen Sinn ergibt.

Benutzerfreundliche Alexa Sprachsteuerung

Nun kann man sich natürlich die Frage stellen, ob man wirklich eine Fernbedienung mit vier Direkt-Tasten benötigt, die den Zugriff auf Netflix & Co vereinfachen – wirklich schwer zu finden sind die einzelnen Dienste in der übersichtlich sortierten Benutzeroberfläche des Fire TV Sticks nämlich eigentlich nicht. Als deutlich praktischer erweist sich da schon die integrierte Sprachsteuerung, die sich über einen dazugehörigen Knopf auf der Fernbedienung nutzen lässt – dieser wurde nun auch farblich hervorgehoben, damit man ihn leichter finden kann. Wird der Knopf dauerhaft festgehalten, kann man einfach seinen Befehl einsprechen und der TV Stick führt diesen anschließend aus. Den Namen Alexa muss man dabei übrigens nicht erwähnen – man kann direkt seinen Wunsch äußern.

Fire TV Stick der 3. Generation Alexa

Die Bedienung des Sticks über die Sprachsteuerung erweist sich als überaus angenehm, da Alexa viele Befehle kennt und diese in der Regel auch gewissenhaft ausführt. So kann man Alexa beispielsweise damit beauftragen, eine bestimmte App zu öffnen oder den aktuellen Wetterbericht für den aktuellen Standort vorzulesen. Fragt man Alexa nach Neuigkeiten, wird hingegen die Tagesschau in 100 Sekunden aufgerufen, die den Nutzer schnell über die neuesten Ereignisse informiert. Schaut man sich einen Film an, kann man Alexa darum bitten, diesen um mehrere Sekunden oder Minuten nach vorne bzw. nach hinten zu spulen und auch Befehle wie „Starte den Film von vorne“ sind der Sprachassistentin geläufig. Wer sich im Internet nach Alexa Sprachbefehlen umschaut, wird noch eine ganze Reihe von Befehlen finden, die teilweise sehr praktisch sind, teilweise aber auch einfach der reinen Unterhaltung dienen – so kann die freundliche Damenstimme auf Wunsch beispielsweise einen Witz erzählen oder eine komplizierte Matheaufgabe lösen.

Fernbedienung gibt es nur bei diesem Modell

Kommen wir kurz zurück auf die Fernbedienung des neuen Amazon Fire TV Sticks. Tatsächlich findet man das Modell mit den neuen Direkt-Tasten für Netflix & Co ausschließlich bei diesem Modell – beim aktuellen Amazon Fire TV Stick 4K muss man sich beispielsweise trotz höherem Anschaffungspreis mit der klassischen Fernbedienung begnügen. Wer möchte, kann sich die Fernbedienung auch einzeln kaufen und dann mit einem eventuell schon vorhanden 4K Stick verwenden. Allerdings berechnet Amazon nur für die Fernbedienung stolze 30 Euro, während sie in Kombination mit dem Stick 39,99 Euro kostet – in unseren Augen ein ziemlicher Wucher.

Hinzu kommt die Tatsache, dass die einzelne Fernbedienung derzeit gar nicht lieferbar ist und Amazon von einer mehrwöchigen Lieferdauer spricht, die sich bis Juni 2021 strecken kann. Es bleibt also nur zu hoffen, dass der Versandriese auch seine anderen Fire TV Stick Modelle bald mit der optimierten Fernbedienung ausrüstet – denn schließlich möchte sich kein Besitzer eines 4K Sticks einen schwächeren Full-HD-Stick zulegen, um in den Besitz der neuen Fernbedienung zu gelangen.

Fazit

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  • Dolby Atmos-Unterstützung und Klang in Heimkino-Qualität – Für...

Der Amazon Fire TV Stick der 3. Generation bringt im Vergleich zu seinem Vorgängermodell keine allzu großen Neuheiten mit sich: Da wäre auf der einen Seite die optimierte Leistungsstärke, die sich fortan problemlos mit der des Amazon Fire TV Sticks 4K messen kann, auf 4K selbst verzichtet Amazon bei seinem Einsteigermodell jedoch weiterhin. Tatsächlich ist die größte Veränderung dieses Sticks auf der Fernbedienung zu finden: Die vier neu verbauten Tasten für einen schnelleren Zugriff auf Amazon Prime Video, Amazon Music, Netflix und Disney+ sind zwar sicherlich ein nettes Feature, zwingend erforderlich sind sie aber definitiv nicht. Wer auf die neuen Tasten verzichten kann, findet im Amazon Fire TV Stick lite ein identisches Modell mit klassischer Fernbedienung, dass statt für 39,99 Euro bereits für 29,99 Euro zu haben ist.

FAQ

r wen lohnt sich der Fire TV Stick der 3. Generation?

Der Fire TV Stick der 3. Generation lohnt sich eigentlich nur für Personen, die sich im Besitz des Vorgängers befinden und diesen für zu langsam halten. Wer hingegen bereits einen Fire TV Stick 4K besitzt, erhält mit Ausnahme der optimierten Fernbedienung keinerlei Verbesserungen, die einen Kauf rechtfertigen würden.

Kann der neue Fire TV Stick 4K-Inhalte wiedergeben?

Nein, dieses Modell bietet lediglich Full-HD-Auflösung. Wenn Sie einen 4K-Fernseher besitzen und über Ihren Stick auch Filme in 4K-Auflösung streamen möchten, empfehlen wir Ihnen den Amazon Fire TV Stick 4K.

Verfügt der Stick über eine Alexa Sprachsteuerung?

Ja, das Modell verfügt über eine integrierte Alexy Sprachsteuerung, die sich über eine blaue Taste auf der Fernbedienung nutzen lässt und eine besonders einfache Bedienung des Sticks ermöglicht.

Brauche ich für die Nutzung des Sticks ein Prime Abo?

Ein Abo von Amazon Prime ist nicht zwingend erforderlich, um den Amazon Fire TV Stick zu nutzen – Sie brauchen nur ein Kundenkonto bei Amazon. Dennoch erweist sich ein Prime Abo als sehr empfehlenswert, da es Ihnen den Zugriff auf Tausende Filme und Serien bei Amazon Prime Video und Tausende Songs bei Amazon Music ermöglicht.

Wie teuer ist der neue Fire TV Stick?

Der Fire TV Stick der 3. Generation ist derzeit für 39,99 Euro erhältlich. Zu besonderen Anlässen, wie etwa dem Prime Day, bietet Amazon seinen hauseigenen Stick jedoch oftmals deutlich günstiger an.

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