Handwerkliche Arbeiten rund um die Heimkino-Montage

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Das Heimkino ist längst nicht mehr ein bloßer Traum, den sich viele Menschen zu erfüllen erhoffen. Mit Flatscreens mit großen Bildschirmdiagonalen und entsprechenden Möbeln samt Soundsystemen ist es sogar fast erschwinglich geworden. Allerdings gibt es rund um Montage und der Wahl der Einrichtung einiges zu beachten, denn die wenigsten haben ihr eigenes Heimkino in einem speziellen Raum. Die meisten integrieren es direkt im Wohnzimmer. Aber was sollte bedacht werden? Dieser Artikel schaut sich das einmal an. 

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Fernseher: Stehend oder an der Wand?

Flatscreens sehen eigentlich immer gut aus. Optisch macht es also einen nur geringen Unterschied, dennoch haben beide Varianten ihre Vor- und ihre Nachteile: 

Fernseher ohne Montage
  • Stehend – entsprechend der TV-Größe ist eine ansprechende TV-Bank notwendig. Sie wiederum muss den Sitzmöbeln nach ausgewählt werden. Es gibt nichts Störenderes, als wenn eine Seitenlehne des Sofas beim Fernsehabend eine Ecke des Screens verdeckt. Dafür bieten die TV-Möbel die optimale Versteckmöglichkeit für Kabel und haben meist noch Fächer, in denen BluRay-Player oder auch Anlagen integriert werden können. Allerdings ist die stehende Variante des Fernsehers in der Beweglichkeit eingeschränkt. Das Möbelstück muss passend platziert werden, denn ein TV-Gerät, welches schräg vor der Wand steht, wirkt meist fehlerhaft. 
  • Hängend – zuerst ist eine zum TV-Gerät passende Aufhängung notwendig. Sie gibt es aber in fast jedem Elektrofachmarkt und natürlich online. Ein Problem könnte die Wand darstellen, denn ein TV-Gerät von 20+ Kilogramm (je nach Größe), hat sein Gewicht. Passend zur Wand müssen die richtigen Schrauben und Dübel genutzt werden. Eine nicht tragende Trockenbauwand stellt andere Ansprüche an die Aufhängung als eine Betonwand. Hängende Platzierungen des TV-Geräts erlauben die optimale Ausrichtung, da das Gerät nicht nur seitlich gedreht, sondern zugleich geneigt werden kann. Das Verstecken der doch oft zahlreichen Kabel erfordert aber Fingerspitzengefühl. 
  • Alternative – es gibt für das Hauskino noch ein Zwischending zwischen Aufhängung und TV-Möbel. Ein entsprechend stabiles und sicher befestigtes Regalbrett kann nämlich anstelle der Aufhängung fungieren. Diese Lösung ist nicht unsichtbar, wie die sich hinter dem TV-Gerät befindliche Aufhängung, doch lässt sich das Gewicht besser auf mehrere Aufhängungspunkte verteilen. Für schlechte Wände ist diese Lösung häufig sinnvoller. 

Wer nur ungern bohrt oder bislang eher einmal einen Nagel in die Wand geschlagen hat, der sollte sich für alle hängenden Lösungen sicherheitshalber jemanden zur Hand nehmen, der die Bohrung übernehmen kann. Eine gute Bohrmaschine ist ohnehin notwendig, was sich gerade bei härteren Wänden immer wieder bestätigt. Aus diesem Grund sollte vor dem Maschinenkauf ein Check der verschiedenen Angebote stehen. Doch auch die Wahl der korrekten Dübel ist essenziell. Es darf nie vergessen werden, dass die hängende Lösung keine stationäre ist, da das Gerät gerne geneigt oder gedreht wird. Mit jeder Bewegung des Geräts kommt eine weitere Belastung auf die Aufhängungspunkte hinzu. 

Achtung:
Die Bohrmaschine ist der beste Freund des Heimwerkers, nicht aber ohne ein Leitungsprüfgerät. TV-Aufhängungen werden tiefer in die Wand geschlagen als bloße Wandlampen oder gar Bilder. Wer nicht genau weiß, wo Leitungen verlaufen oder noch sieht, wo der Vormieter eine Wandaufhängung befestigt hatte, der sollte immer die Bohrstellen prüfen. 

Kabelsalat verhindern 

Früher war es einfach. Kabel wurden irgendwie hinter den Möbelstücken versteckt und irgendwann mitsamt einer riesigen Staub- und Haarwolke hervorgeholt. Doch neigen viele Menschen heute dazu, Kabelsalat weder leiden, noch brauchen zu können. Wer einen Staubsaugerroboter hat, der muss die TV-Kabel ordentlich verstauen, nicht, dass der Robo mit dem LAN-Kabel in den nächsten Raum fährt. Zudem wirkt kein Heimkino, wenn die notwendigen Kabel an der Wand herabhängen. Aber wie lassen sich Stromkabel, Beleuchtungskabel, Soundkabel etc. ordentlich verstauen? 

  • Markierung – jedes Kabel wird alle dreißig Zentimeter bis zum Ende markiert. Die günstigste Lösung sind die bunten Isoliertesabänder, die es im Großpack schon für wenige Euro gibt. Jedes Kabel erhält eine eigene Farbe, die Farbe samt Kabel wird auf einem Zettel notiert, der hinter das TV-Gerät an der Wand befestigt wird. Dies spart später Zeit, wenn doch einmal ein LAN-Kabel ausgetauscht werden muss. Im Strang kann sich sonst niemand mehr daran erinnern, welches Kabel nun zu welchen Geräten gehört. 
  • Kabelbinder – die Kabel werden nun logisch zusammengefasst und in Abständen mit Kabelbindern zusammengebunden. Es können beispielsweise die Stromkabel, die LAN-Kabel und Beleuchtungen jeweils zusammengefunden werden. 
  • Kabelschacht – er ist gerade bei Wandaufhängungen notwendig. Beim Kauf sollte auf die Streichbarkeit geachtet werden, damit man den Schacht nicht an der Wand sieht. Bei Schächten, die oberhalb der Fußleiste verlaufen, ist die Farbe nur indirekt wichtig, wobei auch hier Schwarz auf der weißen Wand auffällt. 

Mittlerweile gibt es recht günstige Kabelschächte oder Kabelschläuche. Letztere sind ideal, wenn es keine gerade Linie gibt, sondern beispielsweise die Kabel noch durch eine Ecke gelegt werden müssen. Viele Modelle sind selbstklebend, andere werden mit wenigen Schrauben an der Wand befestigt. 

Tipp:
Kabelschächte mit Öffnungsmöglichkeiten sind zu bevorzugen. Lassen sie sich einfach aufklappen, können auch nicht mehr benötigte Kabel schnell entfernt werden. 

Die Planung: Wo soll was hin? 

Ein Homekino kann nicht überall im Raum errichtet werden. Immerhin wünschen es wohl die meisten Menschen nicht, im Sommer schon am Nachmittag den lichtundurchlässigen Vorhang zuzuziehen, damit der Ball auf dem Fußballfeld im Sonnenlicht entdeckt werden kann. Doch während die Platzierung des TV-Geräts und auch des Sofas noch recht unspektakulär sind, stellen sich im Bezug auf den Sound ganz andere Fragen: 

  • Anlage – wer eine Dolby-Anlage oder Soundbar nutzt, die den Dolby-Sound nur imitiert, der hat es leichter. Diese Geräte werden einfach unter dem TV-Gerät platziert und erbringen ihre Leistung. Anders sieht es mit echten Dolby-Anlagen mit mehreren Lautsprechern aus. 
  • Platzierung – damit der Sound richtig zur Geltung kommt, müssen die Lautsprecher korrekt aufgestellt werden. Steht das Sofa näher zur einen als zur anderen Wand, funktioniert es beispielsweise nicht, sie einfach in den Ecken zu platzieren. Zudem muss darauf geachtet werden, dass die Lautsprecher nicht beschädigt werden. Gerade die hohen Standsäulen sind so wackelig, dass Kind, Hund oder Katze ausreichen, um sie umzuwerfen. 
  • Subwoofer – das ist das einfachste Lautsprechermodell. Es kann nahezu überall aufgestellt werden. Aber: In Mietwohnungen oder in Mehrfamilienhäusern sollte der Subwoofer auf eine spezielle Matte gestellt werden, damit sich der Schall nicht in die darunter liegende Wohnung überträgt. 

Es gibt natürlich auch Dolby-Anlagen, die es dem Besitzer einfacher machen. Etliche Lautsprecher und Geräte vermessen den Raum und richten den Sound perfekt darauf aus. In kleineren Räumen oder in Mietwohnungen bieten sich diese Anlagen ohnehin eher an, da Mieter niemals die Anlage wirklich ausnutzen können. Ein echter Kinosound ist diesbezüglich nur über Kopfhörer möglich. 

Weitere Fragen rund um die Montage 

Zumeist dient das TV-Gerät nicht nur dem Filmgenuss über Streamingdienste oder BluRay, sondern wird auch zum normalen TV-Empfang genutzt. Wer einen Kabelanschluss hat, der muss erneut ein Kabel bedenken und wird das Gerät wohl in der Nähe des Anschlusses platzieren. Aber was ist, wenn der Satellitenempfang benötigt wird? 

  • Schüssel platzieren – dies entfällt natürlich, wenn es einen gemeinsamen Hausanschluss gibt. Allerdings kann auch nun eine eigene Schüssel auf dem Balkon aufgestellt werden. 
  • Kabel – ob Balkon, Fenster oder Dach: Es müssen Kabel zum Receiver und schließlich zum TV-Gerät geführt werden. Eigenheimbesitzer haben es nun leichter, Mieter müssen sich eine solide Lösung einfallen lassen, die weder die Außenfassade beschädigt, noch Türen und Fenster offenstehen lässt. Das Durchbohren der Hausfassade ist in den seltensten Fällen erlaubt. 

Fazit – unbedingt planen und sortieren 

Ein eigenes Heimkino muss gut geplant werden. Tatsächlich können die Sitzmöbel über die Art des Aufstellens entscheiden. Häufig stellen sich die benötigten Anschlüsse als Problem heraus, denn die meisten werden ihr TV und vielleicht auch den FireStick via LAN anschließen wollen, da die Verbindung stabiler ist. Powerline-Adapter können hierbei helfen, da sie LAN-Anschlüsse besitzen. Kabel lassen sich mit Isoliertape gut markieren, Kabelschächte sind heute im gängigen Handel zu günstigen Preisen in vielen Varianten erhältlich. Problematisch kann die Soundanlage sein, sofern sie aus verschiedenen Boxen besteht. Werden sie auch noch über Kabel miteinander verbunden, sind Kabelschläuche fast unumgänglich. 

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